Die Organe

Vorstand

Hans-Joachim Fomferra
Markus Kohler (Geschäftsführer)
René Thomann


 

Aufsichtsrat

Karl-Heinz Eckerle (Vors.)
Rita Böcherer
Stephanie Chaloupka
Katharina Heitz
Matthias Lipps
Oliver Strauch

Mitgliederbeirat

Klaus Huber (Vors.)
Kerstin Baumann
Ursula Feisst-Eckerle
Silvia Geiges
Peter Hirt
Michael Kaiser

Zahlen und Fakten

Bestände zum 31.12.2023

Eigene Wohnungen 787
Gewerbliche Einheiten 7
Garagen 204
Carports 5
Stellplätze 135
Mitglieder 1.293
Gezeichnete Anteile 9.815
Gründung 2. März 1913
Rechtsform Eingetragene Genossenschaft (eG)
Genossenschaftsregister Amtsgericht Freiburg / GnR 470013
Sitz Rammersweierstraße 66
77654 Offenburg

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Die Geschichte

Die Gründung der ehemals Gemeinnützigen Baugenossenschaft Offenburg eG erfolgte am 2. März 1913. Insgesamt 87 Mitglieder ließen sich als Gründer in die Mitgliederliste eintragen. Die Gründung entsprach einem allgemeinen Wunsch, preiswerte Wohnungen zu bauen.

Dem Vorhaben, zügig mit dem Bau von Wohnungen zu beginnen, wurde mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein jähes Ende gesetzt, das bereits erworbene Bauland wurde zunächst als Gartenland an die Mitglieder verpachtet.

Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde man in der Genossenschaft wieder aktiv. Durch die große Wohnungsnot veranlasst, wurde der eigentliche Zweck der Genossenschaft, Wohnungen zu bauen, zielstrebig verfolgt. In der Mitgliederversammlung am 6. Januar 1919 wurde der Beschluss gefasst, im Galgenfeld mit dem Bau von 70 Einfamilienhäusern zu beginnen.

Den Kohlerplatz ziert noch heute ein Brunnen, der 1921 erstellt wurde. Damals führte der Geschäftsführer der Genossenschaft, Josef Homm, eine Spendenaktion durch, mit deren Erlös der Brunnen finanziert werden konnte. Der Brunnen wurde der Stadt Offenburg geschenkt, die ihn seither in ihrer Obhut hat.

1922 besaß die Genossenschaft bereits 160 Wohnungen, davon 88 Einfamilienhäuser und 72 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Im Jahr 1923 wurde jedoch durch die französische Besatzung und die fast vollständige Entwertung der Zahlungsmittel jede Bautätigkeit lahmgelegt. Nach der Inflationszeit wurde die Bautätigkeit fortgesetzt.

Bereits im Jahr 1938, nach 25jährigem Bestehen, gehörten der Genossenschaft 516 Mitglieder an, der Wohnungsbestand war auf 308 Wohnungen angewachsen. Der stete Aufwärtstrend bei den Mitgliederzahlen und beim Bestand an Wohnungen wurde durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterbrochen. In den folgenden Jahren wurden Teile des Wohnungsbestandes schwer beschädigt oder sogar völlig zerstört. Mit dem Wiederaufbau der zerstörten Häuser konnte 1948 begonnen werden.

Ab 1950 setzte erneut eine umfangreiche Neubautätigkeit ein, um der großen Wohnungsnot zu begegnen. So erhöhte sich der Wohnungsbestand bis Mitte der 70er Jahre auf 721 Wohnungen.
Seit dieser Zeit hat die Instandhaltung und Modernisierung des vorhandenen Bestandes Vorrang vor der Neubautätigkeit und wird konsequent durchgeführt.
1994 erfolgte mit dem Kauf von 60 ehemals von den französischen Streitkräften genutzten Wohnungen aus dem Bestand der Bundesvermögensverwaltung nochmals ein Zugang in nennenswertem Umfang.

Im Jahre 2017 wurde den neuen Anforderungen entsprochen und ein Neubau mit 6 modernen, barrierearmen Wohnungen fertiggestellt. Der Wohnungsbestand beläuft sich somit aktuell auf rund 800 Wohnungen.